
Dirk Reinhardt
Dirk Reinhardt wurde 1963 in Bergneustadt geboren. Er studierte Germanistik an der Universität Münster und promovierte in Geschichtswissenschaften. Bis 1994 war er als wissenschaftlicher Mitarbeiter an der Universität Münster tätig und arbeitete dann als freier Journalist. Seine Jugendromane verbinden gesellschaftspolitische Themen mit ethischen Fragestellungen und Problemen der Identitätsfindung. 2009 veröffentlichte Reinhardt seinen ersten Kinderroman Anastasia Cruz – Die Höhlen von Aztlán, auf den 2010 der zweite Teil Anastasia Cruz – Die Bücher des Thot folge. In seinem Jugendroman Edelweißpiraten (2012) bekommt der 16-jährige Daniel die Aufzeichnungen eines Überlebenden des NS-Regimes in die Hände und liest er lustlos, doch dann mit immer größerer Spannung die Geschichte der Edelweißpiraten, einer Gruppe junger Arbeiterkinder, die nach und nach in den politischen Widerstand gehen. In Perfect Storm erzählt Reinhardt von einer Gruppe junger Hacker:innen, die die Menschenrechtverletzungen zweier großer Konzerne aufdecken und dadurch zur Zielscheibe dieser Konzerne und des Geheimdienstes werden. Sein neuester Roman No Alternative (2024) handelt von der jungen Umweltaktivistin Emma Larsen, die sich einer Untergrundorganisation anschließt, um für ihre Überzeugungen zu kämpfen.
Reinhardt erhielt zahlreiche Auszeichnungen, darunter den Goldener Bücherpirat 2011, den Friedrich-Gerstäcker-Preis 2016, den Friedrich-Glauser-Preis 2022 und den Deutschen Jugendliteraturpreis 2025.
Anastasia Cruz. Die Höhlen von Aztlán
Berlin, 2009
Anastasia Cruz. Die Bücher des Thot
Berlin, 2010
Perfect Storm
Hildesheim, 2023
Train Kids
Hildesheim, 2024
No Alternative
Hildesheim, 2024