
David Van Reybrouck
David Van Reybrouck wurde 1971 in Belgien geboren. Er ist Kulturhistoriker, Archäologe, Dichter, Dramatiker und Autor von Sachbüchern. Van Reybrouck wurde als „einer der führenden Intellektuellen Europas“ (Der Tagesspiegel) beschrieben. Seine hochgelobten Bücher über die Kolonialgeschichte, Kongo und Revolusi, sind internationale Bestseller geworden. 2025 wurde er zum “Denker der Niederlande und Flandern” ernannt. 2011 gründete er die Initiative G1000, die sich in Belgien, den Niederlanden und in Spanien für demokratische Innovationen einsetzt. Kongo. Eine Geschichte wurde vielfach ausgezeichnet, u. a. mit dem NDR Kultur Sachbuchpreis 2012, stand auf der SPIEGEL-Bestsellerliste und verschaffte Van Reybrouck internationale Anerkennung. Sein Buch Gegen Wahlen. Warum Abstimmen nicht demokratisch ist (Wallstein Verlag, 2016) erhielt europaweit große Aufmerksamkeit. Für Revolusi. Indonesien und die Entstehung der modernen Welt wurde Van Reybrouck mit dem Geschwister-Scholl-Preis 2023 ausgezeichnet. Die Goethe-Medaille 2025 ging ebenfalls an ihn.
Kongo. Eine Geschichte
Berlin, 2012
(Übersetzung: Waltraud Hüsmert)
Gegen Wahlen. Warum Abstimmen nicht demokratisch ist
Göttingen, 2016
(Übersetzung: Arne Braun)
Revolusi. Indonesien und die Entstehung der modernen Welt
Berlin, 2022
(Übersetzung: Andreas Ecke)