
Ilya Kaminsky
Ilya Kaminsky wurde 1977 in Odessa in der damaligen Sowjetunion geboren. 1993 kam er in die USA, nachdem seiner Familie dort politisches Asyl gewährt worden war. Er ist Autor der Gedichtbände Deaf Republic (Graywolf Press, 2019) und Dancing in Odessa (Tupelo Press, 2004) sowie Mitherausgeber und Mitübersetzer zahlreicher weiterer Bücher. Sein Werk war Finalist des National Book Award und wurde unter anderem mit dem Los Angeles Times Book Award, dem Anisfield-Wolf Book Award, dem National Jewish Book Award, dem Whiting Award, dem Metcalf Award der American Academy of Arts and Letters sowie dem Levinson Prize der Zeitschrift Poetry ausgezeichnet. Darüber hinaus stand es auf den Shortlists des National Book Critics Circle Award, des Neustadt International Literature Prize und des T. S. Eliot Prize (Großbritannien). Kaminsky erhielt zudem ein Guggenheim Fellowship, ein Lannan Fellowship, ein Fellowship der Academy of American Poets sowie ein Fellowship des National Endowment for the Arts (NEA). Derzeit lehrt er in Princeton und lebt in New Jersey.
Dancing in Odessa
Dorset, 2004
Deaf Republic
Minneapolis, 2019