
Susi Owusu
Susi Owusu verfügt über mehr als 20 Jahre Erfahrung darin, Menschen, Organisationen und Ideen in den Bereichen Kreativwirtschaft, Kunst und Kultur miteinander zu verbinden. Ihre berufliche Laufbahn ist geprägt von einer natürlichen Neugier darauf, wie Gemeinschaften entstehen und wie Geschichten ihren Weg nehmen – eine Verbindung, die bis in ihre Studienzeit zurückreicht, als sie die vollständige Heinemann African Writers Series sammelte, und die sich heute in ihrer Arbeit an der Weiterentwicklung eines der renommiertesten Literaturpreise Afrikas fortsetzt. Susi begann ihre berufliche Laufbahn in Ghanas Kreativwirtschaft, wo sie Marketing- und Partnerschaftsstrategien für die National Dance Company of Ghana entwickelte. Anschließend arbeitete sie in der Forschung bei einem Radiosender und im Bereich der Stakeholder-Kommunikation für den ersten Karneval in Accra. Nach einer Tätigkeit im internationalen Entwicklungssektor gründete sie gemeinsam Smoke Creatives UK, eine Agentur für Content-Marketing, die preisgekrönte Kampagnen für Kunden wie Voluntary Services Overseas entwickelte. Im Mittelpunkt stand dabei die Frage, wie Afrika von internationalen Entwicklungsorganisationen und deren Zielgruppen wahrgenommen, dargestellt und in die Zusammenarbeit einbezogen wird. Als erfahrene Expertin für Stakeholder-Management, Moderation und Verhandlungen koordinierte sie kürzlich ein interdisziplinäres Team im Rahmen einer öffentlichen Kunstkampagne in Brighton, die mehr als 150.000 Besucherinnen und Besucher in die Stadt lockte. Derzeit ist sie Vorsitzende des Kuratoriums von Fabrica, einer Galerie für zeitgenössische bildende Kunst in Brighton. Susi kam als Fundraising-Beraterin und strategische Beraterin zum Caine Prize for African Writing und war an der Entwicklung der Vision des Preises anlässlich seines 25-jährigen Bestehens beteiligt. Heute leitet sie die Organisation als Direktorin und richtet den Blick darauf, was der Preis in den kommenden 25 Jahren leisten kann und soll. Im Zentrum ihrer Arbeit steht dabei die Frage, wie literarische Brücken zwischen Schreiben, Verlagswesen und Übersetzung geschaffen werden können.