© Barbara Seyr

Raoul Schrott

Raoul Schrott wurde 1964 in Landeck, in Österreich, geboren. Er studierte Germanistik, Anglistik und Amerikanistik an der Universität Innsbruck. 1986/87 studierte er an der Pariser Sorbonne und war zugleich der Sekretär des französischen Surrealisten und Autors Philippe Soupault. Er promovierte 1988 mit seiner Arbeit Dada 1921-1922 in Tirol. 1989/90 studierte Schrott Semiotik und Komparatistik and der TU und der FU Berlin und habilitierte 1996 mit seiner Arbeit Fragmente einer Sprache der Dichtung – Poetische Strukturen von der griechischen Antike bis zum Dadaismus. Er erhielt zahlreiche Auszeichnungen, unter anderem den Peter-Huchel- und den Joseph-Breitbach-Preis. 2023 hatte er die Ernst-Jandl-Dozentur der Universität Wien inne. Zu seinen Werken zählen unter anderem Erste Erde (2016), Politiken & Ideen (2018), Eine Geschichte des Windes oder Von dem deutschen Kanonier der erstmals die Welt umrundete und dann ein zweites und ein drittes Mal (2019), Inventur des Sommers (2023) und zuletzt das einzigartige Buchprojekt Atlas der Sternenhimmel und Schöpfungsmythen der Menschheit (2024).

Erste Erde
München, 2016

Politiken & Ideen
München, 2018

Eine Geschichte des Windes oder Von dem deutschen Kanonier der erstmals die Welt umrundete und dann ein zweites und ein drittes Mal
München, 2019

Inventur des Sommers
München, 2023

Atlas der Sternenhimmel und Schöpfungsmythen der Menschheit
München, 2024

Zeitgeist
München, 2026