© Eddy Zimmermann/ Rabauke Filmproduktion

Helga Schubert

Helga Schubert, geboren 1940 in Berlin, studierte Psychologie an der Humboldt-Universität Berlin, arbeitete als Psychotherapeutin (bis 1987) und als Schriftstellerin. Seit Mitte der 1970er Jahre veröffentlicht sie überwiegend Kurzprosa, aber auch Hörspiele, Theaterstücke, Filmszenarien, dokumentarische Arbeiten, Essays, Kolumnen und Kinderbücher. 1980 wurde Schubert eingeladen beim Ingeborg-Bachmann-Wettbewerb in Klagenfurt zu lesen, erhielt aber keine Ausreisegenehmigung aus der DDR; dasselbe Verbot verhinderte die Überreichung des Hans-Fallada-Preises der Stadt Neumünster, der ihr schon 1983 zuerkannt, aber erst zehn Jahre später verliehen wurde. 1987 bis 1990 war Helga Schubert Mitglied der Jury des Bachmann-Wettbewerbs – und las im dreißigsten Jahr danach tatsächlich als Autorin und gewann mit dem Text Vom Aufstehen den Ingeborg-Bachmann-Preis 2020. Der gleichnamige Erzählband war ein Jahr später nominiert für den Preis der Leipziger Buchmesse.

Vom Aufstehen. Ein Leben in Geschichten
München, 2021

Judasfrauen. Zehn Fallgeschichten weiblicher Denunziation im Dritten Reich
München, 2021

Lauter Leben. Erzählungen
München, 2022

Der heutige Tag. Ein Stundenbuch der Liebe
München, 2023

Luft zum Leben. Geschichten vom Übergang
München, 2025