
Alberto Manguel
Alberto Manguel ist ein kanadischer Schriftsteller, Übersetzer, Herausgeber und Literaturkritiker. Er wurde 1948 in Buenos Aires geboren. Er hat zahlreiche Romane sowie Sachbücher veröffentlicht, darunter Packing My Library, Curiosity, With Borges, Eine Geschichte des Lesens (A History of Reading), Die Bibliothek bei Nacht (The Library at Night), Fabulous Monsters sowie – gemeinsam mit Gianni Guadalupi – The Dictionary of Imaginary Places. Für sein Werk wurde er mit zahlreichen internationalen Auszeichnungen geehrt, darunter das Guggenheim-Stipendium (2004), der Rang eines Kommandeurs des französischen Ordens der Künste und der Literatur (2014), der Formentor-Preis und der Alfonso-Reyes-Preis (beide 2017), der Gutenberg-Preis (2018) sowie der Rang eines Offiziers des Order of Canada (2018). Er ist Ehrendoktor der Universitäten Ottawa und York (Kanada), Lüttich (Belgien), Anglia Ruskin in Cambridge (Vereinigtes Königreich) sowie Poitiers (Frankreich). Bis August 2018 war er Direktor der Nationalbibliothek Argentiniens. Von 2021 bis 2022 hatte er den ersten Lehrstuhl „Europa: Sprachen und Literaturen“ am Collège de France inne. Heute ist er Direktor des Espaço Atlântida, des Zentrums für Studien zur Geschichte des Lesens (Centro de Estudos da História da Leitura) in Lissabon.
Eine Geschichte des Lesens
Hamburg, 2000
(Übersetzung: Chris Hirte)
Die Bibliothek bei Nacht
Frankfurt am Main, 2007
(Übersetzung: Manfred Allie und Gabriele Kempf-Allie)
Zwei Liebhaber des Schattens
Frankfurt am Main, 2013
(Übersetzung: Gottwalt Pankow/ Lisa Grüneisen)
Fabelhafte Wesen
Zürich, 2022
(Übersetzung: Achim Stanislawski)