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Kai Pfeiffer

Kai Pfeiffer, geboren 1975 in Berlin, Deutschland, wo er lebt und an der Kunsthochschule Berlin-Weißensee studiert hat, ist Comic- und Installationskünstler. Seine Arbeit bewegt sich zwischen Abstraktion, Fiktion und Dokumentation. Zu seinen wichtigsten Veröffentlichungen zählen Opérations Esthétiques (Le Dernier Cri, Marseille, 2000), Radioactive forever (japanische Ausgabe, in: No Nukes, hg. von Ryuichi Sakamoto, Shogakukan Square, Tokio, 2012), Plus si entente (mit Dominique Goblet, Frémok & Actes Sud, Brüssel und Arles, 2014), Glücklich wie Blei im Getreide (mit Clemens Setz, Suhrkamp, Berlin, 2015), Gerne würdest Du allen so viel sagen – unterbrochene Gespräche des 20. Jahrhunderts (Mitherausgeber, avant-verlag, Berlin, 2023) und Le Jardin des Candidats (mit Dominique Goblet, Frémok, Brüssel, 2024). Er war an zahlreichen Ausstellungen im In- und Ausland beteiligt und kuratierte diese, unter anderem in der Kunsthalle Düsseldorf, im Kunsthaus Dortmund, im Nabokov Museum, im Cartoonmuseum Basel, beim Fumetto und in der Arts Factory. Er ist Herausgeber der Longform-Comics von Ulli Lust und war ihr Co-Regisseur bei dem Dokumentarfilm Urwald (arte, 2019). Seit 2011 bildet er ein Künstlerduo mit Dominique Goblet. Derzeit lehrt er Storytelling an der Hochschule Hannover und ist Mitglied des Redaktionskomitees des belgischen Verlags Frémok.