
Maria Apriatova
Maria Apriatova ist eine in Odesa lebende Illustratorin, Museumsgestalterin, Ausstellungsspezialistin und Dozentin für Bildende Kunst. Von 2003 bis 2008 studierte sie am M.-B.-Grekov-Kunstkolleg in Odesa und erwarb anschließend einen Masterabschluss an der Südukrainischen Nationalen Pädagogischen Universität K. D. Uschynsky. Seit 2012 arbeitet Apriatova am Städtischen Museum für Privatsammlungen Bleschunow in Odesa, zunächst als wissenschaftliche Mitarbeiterin und Museumsgestalterin. Seit 2015 leitet sie dort den Ausstellungsbereich.
Darüber hinaus unterrichtete sie Bildende Kunst im internationalen Netzwerk der Kunstschulen Fantasy Room und ist seit 2022 als freiberufliche Illustratorin tätig. Gemeinsam mit Olena Iliasova entwickelte und illustrierte Apriatova das Projekt Odesa. Museum Diary of War. Sie prägte dessen visuelle Sprache und entwarf die Figuren Marisel und Panna Kota. Das Projekt umfasst eine grafische Serie, eine gedruckte Publikation, eine Wanderausstellung, einen Animationsfilm sowie ein Zine. Zu ihren jüngeren Arbeiten gehören außerdem das Ausstellungsprojekt Language Exercises, unterstützt von Artists Support Ukraine und Port of Culture, sowie das ukrainisch-estnische Projekt Lament of the Kherson Region, gefördert durch das Programm House of Europe. Für dieses Projekt war sie eine von zwölf Illustrator:innen, die an einem handgefertigten Manuskript mitwirkten.
Apriatova nahm an internationalen Zine- und Kunstveranstaltungen teil, darunter am ZIN Festival in Bremen.
Ausgewählte Arbeiten und Projekte
Mehr als 40 freiberufliche Illustrationsprojekte, darunter Amazing Ants: A Kid’s Book of Cool Facts and Pictures of Ants für Yost Survival Skills (USA)
Illustratorin und Mitautorin von Odesa. Museum Diary of War / Marisel and Panna Kota Save Cultural Heritage and Themselves (2022–2025)
Entwicklung der visuellen Gestaltung des Projekts für die Formate Printpublikation, Wanderausstellung und Animationsfilm
Language Exercises, Ausstellungsprojekt im Rahmen eines Stipendiums, gefördert von Artists Support Ukraine und Port of Culture (2024)
Lament of Kherson Region, internationales ukrainisch-estnisches Projekt, gefördert durch House of Europe (2024); eine von zwölf Illustrator:innen des handgefertigten Manuskripts
Teilnahme am Zine Festival in Bremen, Deutschland (2025)
Teilnahme am WARM Festival (2026) mit einer Präsentation und einer Zine-Publikation