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Hans-Jürgen Syberberg (Deutschland)

Über sein Filmwerk Demminer Gesänge

Im Mai 1945 erreichte die Rote Armee auch Demmin. Syberberg, der bereits 1945 – wie auch heute – in Nossendorf lebte, sah als Neunjähriger, versteckt in einem Feld, die Stadt Anfang Mai 1945 brennen. Er stellt die Motive und Perspektiven seines monumentalen Erinnerungswerkes vor, in dessen Zentrum die Stadt selbst steht: ihr Marktplatz, dessen Fassaden er auch filmisch wiedererstehen ließ, sowie der größte Massenselbstmord der deutschen Geschichte, der aus Furcht vor Vergewaltigungen und Gewalttaten Ende April und in den folgenden Wochen des Jahres 1945 geschah.

Einführung und Moderation: Kerstin Holm

Eintritt: 15€/ ermäßigt 10€